16. Oktober 2026

Was erwarten deutsche Käufer von ihrem Smartphone?

Kauf-Kriterien der Deutschen für ein Smartphone.

Samsung fragte Kunden nach ihren Entscheidungs-Kriterien beim Kauf eines Smartphones.

Rund zwei Drittel der befragten Europäer (66 %) haben ihr aktuelles Smartphone mit Blick auf ein Interesse, das sie verfolgen möchten, oder ihren persönlichen Stil gewählt. Dabei geht es etwa um Unterhaltung, Nebenprojekte, Gaming, Reisen oder Content Creation. Eine Besonderheit in Deutschland: Hier spielen nicht nur Interessen und Hobbys, sondern Zukunftsambitionen eine große Rolle bei der Wahl eines Smartphones. Über die Hälfte der Befragten (56 %) sagt, dass ihre persönlichen Ambitionen ihre Technologieentscheidungen beeinflussen. Kein anderes befragtes Land erreicht einen so hohen Wert. In Frankreich, Italien und Spanien liegt er bei jeweils 45 %, im Vereinigten Königreich bei 37 %. Im europäischen Durchschnitt sind es 46 %.

Im europäischen Durchschnitt gaben zudem 28 % der Befragten an, ihr aktuelles Smartphone ausgewählt zu haben, um ihren persönlichen Stil besser zum Ausdruck zu bringen. Hier liegen deutsche Verbraucher*innen mit 30 % leicht über dem europäischen Durchschnitt.

Große Ziele, alltägliche Bedürfnisse

Wie stark das Smartphone die eigenen Pläne unterstützen kann, hängt aber auch davon ab, wie zuverlässig das Gerät im Alltag funktioniert:

  • Akkulaufzeit: Mehr als ein Drittel der Befragten (36 %) gibt an, dass häufiges Aufladen zum größten Frustpotenzial gehört. Dadurch kann es zu Unterbrechungen kommen oder die Nutzung des Geräts ist möglicherweise eingeschränkt.
  • Wechsel zwischen Apps: Fast jede fünfte Person (18 %) ist davon genervt, ständig zwischen verschiedenen Apps wechseln zu müssen, um eine Aufgabe zu erledigen, anstatt alle benötigten Anwendungen gleichzeitig geöffnet haben zu können.
  • Bildschirmfläche: 14 % gaben an, dass ihnen nicht immer ausreichend Bildschirmfläche zur Verfügung steht. Das erschwert beispielsweise das Arbeiten oder Gaming unterwegs. Deutschland liegt hier mit 11 % unter dem Durchschnitt. 13 % der Europäer geben an, auf ein Gerät mit größerem Display wechseln zu müssen, um auf dem Smartphone angefangene Aufgaben fertigzustellen (Deutschland: 10 %).
  • Privatsphäre in der Öffentlichkeit: Mehr als ein Viertel (27 %) der Befragten hat bereits Online- oder Mobile-Banking in der Öffentlichkeit vermieden, weil Personen in der Nähe den Bildschirm hätten einsehen können. In Deutschland ist es jede vierte Person (25 %). Das deutet darauf hin, dass Datenschutzbedenken beeinflussen können, was Menschen unterwegs mit ihrem Smartphone erledigen möchten

Könnte ein anderes Smartphone besser passen?

Bei der Wahl eines Smartphones spielt die Frage, wie gut das Gerät zum Alltag passt, laut Umfrage in Europa eine wichtige Rolle. Sind die grundlegenden Anforderungen erfüllt, steht Geschwindigkeit beziehungsweise Leistung mit 22 % an erster Stelle der wichtigsten Funktionen beim nächsten Smartphone-Kauf. Fast ebenso viele Befragte (20 %) wünschen sich, mehr erledigen zu können, ohne auf ein Gerät mit größerem Display wechseln zu müssen. 15 % legen Wert auf ein dünneres und besser transportierbares Design. Deutsche Verbraucher lagen in der Umfrage bei diesen Fragen im europäischen Durchschnitt.

Für fast ein Viertel (23 %) der Europäer könnte eine Funktion, die eine regelmäßig erledigte Aufgabe erleichtert, den Ausschlag geben, ein anderes Smartphone in Betracht zu ziehen. Auch der Schutz der Privatsphäre könnte entscheidend sein: Fast jede fünfte befragte Person (18 %) gibt an, dass ein höheres Maß an Privatsphäre bei der Nutzung des Smartphones in Gegenwart anderer sie dazu bewegen könnte, ein anderes Smartphone-Format in Erwägung zu ziehen.

Besonders offen für neue Formate sind jüngere Erwachsene. In Deutschland könnten sich 24 % der 25- bis 34-Jährigen ein Smartphone vorstellen, das sich zu einem größeren Display entfalten lässt. Das ist der höchste Wert unter den fünf untersuchten Ländern, im europäischen Durchschnitt liegt er bei 21 %. Ebenfalls 24 % dieser Altersgruppe würden ihre gewohnte Wahl überdenken, wenn ein leichteres oder dünneres Smartphone besser zu ihrem Lebensstil passt. Europaweit sind es 23 %.