CE-TRADE DigitalMarkt August 2022

19 CEplus-Infos im interaktiven CE-ePaper auf www.ce-trade.de Premium-Qualität Made in Germany ist das Fundament der Metz- Nachhaltigkeitsstrategie: Metz-Fernseher werden in Deutschland entwickelt und produziert. „Dank unseres hohen Qualitätsan- spruchs werden Metz TVs immer wieder für ihre hohe Fertigungs- güte und Langlebigkeit ausgezeichnet. Dabei setzen wir nicht nur z. B. bei Netzteilen und Soundsystem, sondern auch bei unserer zugrundeliegenden TV-Plattform auf außergewöhnlich leistungsfä- higeHardware, die uns erlaubt,Metz Fernsehermittels regelmäßiger Software-Pflege und Updates über viele Jahre mit Funktionalitäten und Sicherheits-Aktualisierungen auf dem neuesten Stand zu hal- ten“, erläutert Metz Geschäftsführer Dr. Norbert Kotzbauer . Ressourcen sparen: Metz TVs vereinen mehrere Geräte in einem und sparen damit wertvolle Ressourcen. Über ihre integrierten dop- pelten Triple-Tuner empfangen sie Fernsehen ohne externes Emp- fangsgerät. Auch Aufzeichnungsfunktionen, Timeshift und Media- theken gehören fest zum Leistungsspektrum unserer TV-Geräte. Für überzeugenden Klang sorgen eigens entwickelte Soundtechno- logien und leistungsstarke Lautsprecher – die ganz ohne zusätzliche externe Soundsysteme für audiophile Klangeigenschaften sorgen. „Durch die Integration verschiedenster Empfangsteile, Digi- talrecorder oder die bereits im TV integrierte Soundbar lassen sich etliche Peripheriegeräte einsparen. So entsteht ein wesentlicher Beitrag zurCO2-Reduktion, auchwas denStromverbrauchbetrifft“, erklärt Dr. Kotzbauer. „Zudem sinkt der Primärenergiebedarf, da auf zusätzlicheGehäuseteile,Netzteile undverschiedeneKunststoffteile verzichtet werden kann – um nur ein Beispiel zu nennen.“ Langlebigkeit: Jedes Jahr fallen in Deutschland mehr als 20 Ki- logramm Elektroschrott pro Person an – Metz tut etwas dagegen und setzt auf hochwertige Verarbeitung langlebiger Materialien: Massive und drehbare Tischfüße aus Glas und Metall sorgen für soliden Stand. Eine edel verarbeitete und langlebige Fernbedienung für nachhaltigen Bedienkomfort. „Auch mit der Reparierbarkeit unserer Geräte grenzen wir uns deutlich vomMainstream der CE-Industrie ab. Die Mitarbeiter un- serer Service- und Reparaturzentrale in Zirndorf tauschen nicht nur vollständige Geräte oder komplett bestückte Module und Platinen aus, sondern reparieren je nach Bedarf auch auf Bauteilebene. Was die Ersatzteile angeht, gilt dies unter dem Nachhaltigkeitsaspekt genauso: Diese halten wir in den meisten Fällen weit über den ge- setzlich vorgeschriebenen Zeitraumhinaus vor. Es ist beiMetz völlig normal, dass ein vor sieben Jahren gekauftes TV-Modell noch repa- riert werden kann und wir entsprechende Teile anbieten können.“ 8/2022 MARKETING Ansteuerung von unterschiedlichen Vertriebskanälen. Dazu zählt auch das Thema der Direktvermarktung. Unsere Herstellerpartner wissen die Leistungen unserer telering-Mitglie- der sehr zu schätzen und unterstützen alle unsere Marketing-Werkzeuge, die wir in diesem Kontext zur Ver- fügung stellen. Das Verhältnis zu unseren Lieferantenpartnern ist sehr lösungsorientiert und von einer lang- jährigen Partnerschaft geprägt. Wir sind davon überzeugt, dass sich das Direktgeschäft mit ultimativen An- sagen nicht eliminieren lässt, sondern fokussieren uns darauf, die besonde- ren Eigenschaften unserer Mitglieder nach vorne zu stellen. Im Zuge dessen sind wir aktuell dabei, unsere Händ- ler in der Außenwahrnehmung neu zu positionieren. Aus IQ-Fachhändler wird mein Technik-Profi! Hier liegt der Fokus auf Service, Beratung, Vertrauen zum Kunden und gesamtheitlicher Lösungsansatz für den Kunden. Die telering-Verbundgruppe konzentriert sich auf den Kundenkreis, der diesen Service sucht und sehr gerne auch bei seinem jeweiligen regionalen Fachbe- trieb findet. Wir adressieren nicht die Kunden, die ohne dieses Serviceange- bot lediglich einen Lieferanten „aus dem Netz fischen“. Von daher sind wir von D2C nicht so arg betroffen, wie möglicherweise andere Koopera- tionen mit anderen Schwerpunkten. Nichtsdestotrotz beobachten wir alle diesbezüglichen Aktivitäten sehr in- tensiv und betreiben aktiven lösungs- orientierten Dialog.“ EP Geschäftsführer schließt harte Reaktion nicht aus Deutlicher wird da schon Karl Traut- mann , Vorstand von ElectronicPart- ner: „Das D2C-Geschäft ist aus Her- stellersicht auf den ersten Blick beste- chend: Die Wertschöpfungskette ver- schiebt sich zu Lasten des Handels in Richtung Hersteller, und der direkte Zugriff auf den Endkunden ist gege- ben. Allerdings wird bei dieser sim- plen Betrachtungsweise übersehen, dass dieser Vertriebsweg für einen Einmarkenanbieter – insbesondere mit breitem Produktportfolio – teuer ist und im Hinblick auf die Kunden- erwartungen und das Markenimage perfekt beherrscht werden muss. Da- ran ist bisher noch jeder ernsthafte Versuch krachend gescheitert. Von den Konflikten mit den etablierten Vertriebskanälen mal ganz abgese- hen. Vorabbestellungen und Reser- vierungen setzen die Hersteller ganz unterschiedlich um: Es gibt Vor- gehensweisen, die den stationären Handel einbeziehen, allerdings auch Hersteller, die das nicht tun.“ Der Direktverkauf der Industrie ist unbestritten ein erhebliches Pro- blem für den Fachhandel, und die Kooperationen suchen hier für beide Seiten akzeptable Lösungen, wie Karl Trautmann betont. „Natürlich suchen wir intensiv das Gespräch mit unseren Lieferan- ten zu diesem Thema. Wenn wir dort schlussendlich nicht weiterkommen, müssen wir im Rahmen von Listung und Vertriebsaktivitäten entsprechen- de Entscheidungen treffen. Dann kann es zu jener Situation kommen, die wir nach Möglichkeit vermeiden wollen: Wir stehen im direkten Wettbewerb mit dem Hersteller um den Endkun- den. Und da punkten unsere Fach- händler und -märkte bei nüchterner Betrachtung sehr erfolgreich mit ihrem kuratierten Mehrmarkensortiment, mit dem perfekten, von ausgebildeten Fachkräften erbrachten Service und der Kundennähe vor Ort. Letzteres ist ihnen und uns während der vergange- nen zwei Jahre im Rahmen der Pande- mie sehr deutlich von den Kunden als großer Vorteil gegenüber dem Kanal Internet gespiegelt worden. Deshalb begegnet unsere Ver- bundgruppe der vermeidbaren und im Grunde sehr unschönen Situation des Wettbewerbs mit Lieferanten um den Endkunden selbstbewusst und mit sehr guten Chancen, wenn wir unsere Hausaufgaben in puncto Sortimentie- rung, Service und digitaler Sichtbar- keit weiterhin gut machen – und das werden wir. Bedauerlich ist der abseh- bare, selbstverursachte Imageschaden, den einzelne Herstellermarken erlei- den werden, weil sie die Kundenerwar- tungen nicht erfüllen können.“ Leider haben wir von Euronics trotz mehrmaliger Anfrage zu die- sem heiklen Thema keine Stellung- nahme erhalten. Sollte sie uns noch erreichen, werden wir sie zusammen mit diesem Text auf unsere Website www.ce-trade.de natürlich umgehend veröffentlichen und ihr auch Platz in unserer Printausgabe im September einräumen. Interessant in diesem Zusammen- hang ist auch die Meinung von Ro- bert Jan van Dormael , Vice President Integrated Marketing, HARMAN, in einem Interview auf Seite 20 in dieser Ausgabe. Verdeutlicht sie doch dass die Industrie wohl alles daran setzen wird, das in den USA bereits seit lan- gem praktizierte Direktgeschäft auch auf dem deutschen Markt durchzuset- zen. METZ MADE IN GERMANY Nachhaltigkeit im Fokus

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