CE&TRADE digitalMarkt September 2026

CEplus-Infos im interaktiven CE-ePaper auf www.ce-trade.de 7 September/2026 AKTUELL Ganz kurz Gaming: Bitkom meldet steigende Hardware-Preise: Mehr als ein Drittel der Gamer verschiebt Käufe. Die Preise vieler Hardwarekomponenten sind zuletzt jedoch stark gestiegen, und das hat auch Auswirkungen auf die Gaming-Branche. Mehr als ein Drittel der Gamerinnen und Gamer (37 Prozent) hat dieses Jahr den Kauf von Geräten, Zubehör oder Bauteilen aufgrund gestiegener Preise verschoben. Publicis-Studie: Zwei Drittel der 1.300 Befragten konsumieren mindestens einmal täglich Influencer-Content. 40 Prozent lassen sich bei einer Kaufentscheidung von Influencer-Empfehlungen beeinflussen Klarna: Der Bezahldienst hat jetzt seine Sofortzahlung auf das Anzeigenportal Kleianzeigen ausgeweitet. Zahlungsaufschub, Ratenzahlungen oder Finanzierungen sind nicht Teil des Abkommens. Midea: Der chinesische Hausgeräte-Hersteller ist für die kommenden fünf Jahre Partner des FC Barcelona. KI-Empfehlung: Die globale Accenture-Studie „Talk to my AI Agent“ zeigt: In Deutschland würden beispielsweise bei einer Kaufentscheidung bereits 59 % der Befragten einem persönlichen KI-Agenten mehr vertrauen als ihrer besten Freundin. Samsung: TUI Cruises setzt auf mobile Technologie von Samsung: robuste Smartphones und Tablets, die im anspruchsvollen Alltag auf See zuverlässig unterstützen können. vom Check-in bis zum Housekeeping: Die digitalen Begleiter ermöglichen schnelle Prozesse und schaffen Flexibilität für die Crew. DAB+: Mit dem Start der ersten nationalen DAB+ Programmplattform am 1. August 2011 begann in Deutschland eine neue Ära des Hörfunks. Fünfzehn Jahre später hat sich DAB+ vom Nachfolger des analogen UKWRadios zum wichtigsten Treiber der Hörfunk-Digitalisierung entwickelt. Als Official Global Insights Partner der IFA Berlin 2026 wird NIQ (NYSE: NIQ) erneut eine zentrale Rolle in den Branchendiskussionen einnehmen. Mit der Verbindung aus Daten, KI-gestützter Intelligenz und menschlicher Expertise macht NIQ die Kräfte sichtbar, die Wachstum, Innovation und Konsumentenverhalten neu formen. Mit Executive Keynotes, Paneldiskussionen, exklusiver Marktintelligenz und strategischen Kundenterminen, darunter die Teilnahme am IFA Retail Leaders Summit, das vierte NIQ Business Breakfast sowie ein eigenes Event mit Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen, will NIQ helfen, rasante Marktveränderungen in konkrete Chancen für das globale Technologie-Ökosystem zu übersetzen. Unter dem diesjährigen IFA-Leitmotiv „The Future Is Now“ liefert NIQ aktuelle Einblicke in die Kräfte, die Consumer Technology, Haushaltsgeräte und den Handel neu definieren – von KI-getriebener Innovation und veränderten ShopperErwartungen bis hin zur Omnichannel-Transformation und neuen Wachstumspotenzialen. Während Marken und Händler mit wirtschaftlicher Unsicherheit, veränderten Kaufmustern und wachsender Preissensibilität umgehen müssen, zeigen die neuesten Marktdaten von NIQ sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen der Branche. Auch wenn die Märkte für Tech & Durables in einzelnen Regionen weiter unter Druck stehen, zeichnet sich in wichtigen europäischen Märkten weiterhin Wachstum ab. Das unterstreicht, wie entscheidend Innovation, Agilität und datengestützte Entscheidungen heute sind. „Die IFA ist der Ort, an dem die Zukunft der Branche Gestalt annimmt“, sagt Perry James, SVP, Global Tech & Durables, NIQ. „Wir treten in eine neue Ära ein, in der Daten, KI und Konsumentenverhalten zusammenlaufen – und die Regeln für Wachstum in Echtzeit neu geschrieben werden. Die Frage ist nicht, ob sich die Branche verändert, sondern wer die Intelligenz besitzt, um sie anzuführen. NIQ bringt Erkenntnisse auf die IFA, die der Branche NIQ KEHRT ZUR IFA ZURÜCK Branchendebatte zum Wachstum helfen sollen, von der Analyse ins Handeln zu kommen.“ IFA Retail Leaders Summit am 3. September: NIQ wird gemeinsam mit führenden Entscheiderinnen und Entscheidern aus Handel und Technologie darüber diskutieren, wie KI, Daten und verändertes Konsumentenverhalten die Zukunft des Handels prägen. The Intelligence Edge: How Emerging Tech Brands Compete and Win am 4. September: Diese Session mit Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen beleuchtet, wo neues Wachstum entsteht, wie Herausforderermarken Marktanteile gewinnen und was Verschiebungen in der Distribution über den breiteren Marktumbau verraten. NIQ Business Breakfast: Reset 2026 – Disruption, neue Player und die Zukunft der TechIndustrie am 5. September: Beim NIQ Business Breakfast kommen Branchenführerinnen und Branchenführer zusammen, um einen Markt im Umbruch zu beleuchten. Social Commerce, Marktplätze, D2C-Kanäle und KI-gestützte Erlebnisse verändern grundlegend, wie Konsumentinnen und Konsumenten Produkte entdecken und kaufen. WIDERRUF AUF KNOPFDRUCK Das neue Verbraucherrecht Seit 19. Juni 2026 ist der sogenannte Widerrufsbutton für Onlineshops verpflichtend. Ziel der neuen Regelung ist es, Verbraucher den Widerruf eines Kaufs genauso einfach zu ermöglichen wie dessen Abschluss. Mit einem Klick können Verträge künftig direkt über die Website oder App widerrufen werden – ohne E-MailVerkehr, Kontaktformulare oder andere Hürden. Für Händler hat diese Entwicklung spürbare Auswirkungen. Wo Hürden sinken, steigt die Zahl an Widerrufen und damit auch an Retouren. Gleichzeitig sind Rücksendungen bereits heute ein erheblicher Kosten- und Effizienzfaktor. Wichtig ist dabei die saubere Abgrenzung: Der Widerruf ist ein rechtlicher Akt, ein fristgerechter, einseitiger Rücktritt von einem Vertrag, während die Retoure den physischen Rückversand der Ware beschreibt. Bei einem Widerruf wird grundsätzlich der ganze Vertrag rückgängig gemacht. Möchte ein Kunde lediglich einzelne Artikel einer Bestellung zurückgeben, spricht man häufig von einem Teilwideruf. Jedoch ist dieser nicht gesetzlich verankert. Der eigentliche Aufwand entsteht jedoch nicht durch den Widerrufsbutton selbst, sondern durch die Prozesse, die er auslöst. Jeder Widerruf setzt eine Kette operativer Abläufe in Gang: Bestellungen müssen storniert, Warenbewegungen erfasst, Rücksendungen geprüft und Erstattungen veranlasst werden. Künftig kann der Widerruf mit nur einem Klick direkt nach dem Kauf erklärt werden. Dadurch steigen die Anforderungen an die Abstimmung zwischen Shopsystem, Lagerverwaltung, Logistik und Kundenservice. Offene Fragen bleiben etwa, wer die Kosten trägt, wenn Ware trotz eines bereits erklärten Widerrufs, versendet wird. Für Unternehmen bedeutet die Einführung des Widerrufsbuttons deshalb weit mehr als die technische Integration einer neuen Schaltfläche. Gefragt ist eine ganzheitliche Betrachtung des gesamten Rückgabeprozesses. Dazu gehören transparente Statusinformationen, nachvollziehbare Erstattungsprozesse und eine lückenlose Dokumentation entlang der gesamten Retourenkette. Ebenso wichtig ist eine klare Kommunikation gegenüber Kunden. Wer jederzeit nachvollziehen kann, wo sich eine Retoure befindet und wann mit einer Erstattung zu rechnen ist, entwickelt deutlich mehr Vertrauen in den Händler. Gleichzeitig lassen sich Rückfragen, Beschwerden und Konflikte reduzieren.

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