15 CEplus-Infos im interaktiven CE-ePaper auf www.ce-trade.de September/2026 WIRTSCHAFT In Österreich beteiligen sich über 180 Fachhändler schon am MietSystem, wie ist die Reaktion des deutschen Handels? In Deutschland befindet sich „Mieten statt Kaufen“ weiterhin in einer erweiterten Pilotphase. Zahlreiche Händler nehmen daran teil, neue kommen immer wieder hinzu, und es werden von Woche zu Woche mehr Mietverträge abgeschlossen. Auch hier sind wir auf einem sehr guten Weg. Reparieren statt Wegwerfen Wertgarantie hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten. Was waren die Kern-Argumente für die Auszeichnung, die bisher doch eher an Produkte oder Fertigung vergeben wurde? Die Jury hat Produkte ausgezeichnet, die in den Feldern Klima, Ressourcen, Natur, Gesellschaft und Wertschöpfungskette einen besonders wirksamen Beitrag zur nachhaltigen Transformation leisten. Bewertet wurde dabei vor allem die nachweisliche Wirkung eines Produkts: Wie stark trägt es dazu bei, Ressourcen zu schonen, Emissionen zu senken, Kreisläufe zu schließen, soziale Verantwortung zu fördern oder nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren? Mit dem Modell „Reparieren statt Wegwerfen: Wertgarantie Komplettschutz für Elektronikgeräte“ stärken wir die Kreislaufwirtschaft im Elektroniksektor auf einfache und wirksame Weise. Der Komplettschutz übernimmt Reparaturkosten und setzt gezielt auf Instandset¬zung statt Geräteaustausch, wodurch Geräte länger genutzt werden. Mit einer Reparaturquote von 68 Prozent – deutlich über dem deutschen Durchschnitt von 23 Prozent – reduziert das Modell Elektroschrott und senkt den Ressourcenverbrauch für Neuproduktionen. Für die Jury war besonders wichtig, dass Dank unseres Modells die Reparatur als Standardlösung wieder erheblich attraktiver geworden ist. Gleichzeitig bieten wir ein deutschlandweites Netzwerk an Reparaturwerkstätten über unsere Händler- und Werkstattsuche auf reparierenstatt-wegwerfen.de und fördern so regionale Wertschöpfung und sichern Arbeitsplätze im Handwerk. Die Jury begründet die Auszeichnung zudem damit, dass hier ein Produkt zeigt, wie durch kluge Service- und Geschäftsmodelle die Reparatur wieder zum selbstverständlichen Bestandteil des Konsums wird und damit ein wichtiger Hebel zur Ressourcenschonung und Emissionsvermeidung im Elektronikbereich geschaffen wird. Die IFA Berlin baut ihren Audiobereich 2026 deutlich aus. Die Fläche der Show Area wächst von knapp 2.700 auf über 3.660 Quadratmeter und ist damit deutlich größer als im Vorjahr. Vom 4. bis 8. September präsentieren internationale Marken auf dem Berliner Messegelände neue Kopfhörer, Lautsprecher, Soundbars, DJ-Technik sowie Audioprodukte für Sport, Design und Lifestyle. Zu den neuen Ausstellern gehören unter anderem Edifier, AIWA Europe, TDM, Moondrop, NGS und Ultimea. „Audio ist längst mehr als klassisches Hi-Fi. Die Kategorie verbindet heute Technologie, Design, Sport, Entertainment und persönlichen Lifestyle. Mit deutlich mehr Fläche und zahlreichen neuen Marken schaffen wir auf der IFA 2026 mehr Raum für die vielfältige Audiowelt und machen sie unmittelbar erlebbar“, sagt Leif Lindner, CEO der IFA Management. Nach der großen Nachfrage im vergangenen Jahr dreht die IFA 2026 den Audiobereich deutlich auf: Die Ausstellungsfläche wächst auf insgesamt ca. 3.660 Quadratmeter und schafft mehr Raum für die gesamte Bandbreite moderner Audiotechnologie. Neben klassischem Hi-Fi und professioneller DJ-Technik rücken mobile Anwendungen, Open-Ear-Kopfhörer, Home Entertainment und designorientierte Produkte stärker in den Fokus. Mehrere internationale Audiomarken stellen 2026 erstmals auf der IFA aus. Dazu gehören Edifier mit Kopfhörern und Lautsprechern sowie AIWA. Die japanische Traditionsmarke AIWA kehrt mit einem modernisierten Sortiment auf den europäischen Markt zurück und richtet sich damit gezielt an eine neue Generation von Hörerern. Die neue Audiomarke TDM von Vybe Audio stellt mit dem TDM Neo einen Kopfhörer vor, der sich durch eine einfache Drehbewegung in einen tragbaren Lautsprecher verwandelt. Ebenfalls neu auf der IFA vertreten ist Moondrop – eine im Internet bekannte und von Anime inspirierte Audiomarke. Das Unternehmen hat seine Produktpalette inzwischen über In-Ear-Kopfhörer hinaus erweitert. Ultimea zeigt Soundbars und Heimkinosysteme mit Dolby Atmos sowie erschwingliche Surround-Sound-Lösungen. Nach eigenen Angaben ist die Marke weltweit Marktführer im OnlineSoundbar-Segment und wurde 2024 mit einem Red Dot Design Award ausgezeichnet. AlphaTheta, JLab und Fosi Audio kehren zur IFA zurück. AlphaTheta, die Marke hinter Pioneer DJ, ist 2026 erneut auf der IFA vertreten und hat ein neues All-in-one-System angekündigt. Zudem plant das Unternehmen im Umfeld der IFA die Vorstellung neuer Kopfhörer. Ergänzt wird das Angebot durch Fosi Audio EU, JLab, Kooduu und Aqipa, die bereits in den Vorjahren auf der IFA vertreten waren. Weitere Informationen: Audio | IFA Innovation For All IFA Audio: Größer, internationaler und vielfältiger ElectronicPartner startet Robotik-Offensive Nach dem erfolgreichen Start in Österreich und der Schweiz im Frühjahr 2026 baut ElectronicPartner seinen Einstieg in den RobotikMarkt nun mit der Erschließung des deutschen Marktes weiter aus. Durch die Kombination der IT-Expertise des eigenen Tochterunternehmens comTeam mit dem Know-how und Produktangebot von Terra Robotics eröffnet die ElectronicPartner Zentrale allen angeschlossenen Fachhändlern ein attraktives Zukunftsgeschäft und spricht potenzielle Mitgliedsbetriebe an. Im Fokus stehen zunächst Service- und Marketing-Roboter, die Unternehmen bei alltäglichen Aufgaben unterstützen und gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile bieten. Ob Reinigungsunternehmen, Einzelhandel, Gastronomie, Gesundheitswesen oder Bürogebäude: Robotik entwickelt sich zunehmend zu einer wirtschaftlich sinnvollen Investition. Der Return on Investment lässt sich in vielen Einsatzbereichen bereits heute nachvollziehen – etwa durch geringere Personal- oder Betriebskosten und effizientere Abläufe. Dabei setzt ElectronicPartner bewusst auf die Stärken lokalen Unternehmertums. Die Mitgliedsbetriebe sind fest in ihren Regionen verankert, sehr gut vernetzt und verfügen über die Beratungskompetenz, individuelle Robotik-Lösungen bedarfsgerecht zu empfehlen und langfristig zu begleiten. So entsteht ein neues Geschäftsfeld, das auf festen Kundenbeziehungen aufbaut und gleichzeitig neue Zielgruppen erschließt. „Was vor einigen Monaten als Idee begann, entwickelt sich zu einer länderübergreifenden Robotik-Initiative innerhalb von ElectronicPartner. Gemeinsam haben wir in kurzer Zeit die Grundlage für ein flächendeckendes Vertriebs- und Servicenetzwerk geschaffen. Unser Ziel ist es, Robotik nicht nur verfügbar zu machen, sondern durch Beratung, Service, IT-Kompetenz und regionale Nähe dauerhaft erfolgreich im Markt zu etablieren“, sagt Matthias Assmann, Vorstand von ElectronicPartner, und ergänzt: „Auch unsere Landesgesellschaft in den Niederlanden steht bereits in den Startlöchern und wird bald in das Thema Robotik einsteigen. Dann ist unsere gesamte Organisation an Bord!“
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