CE-TRADE digitalMarkt Juni 2026

NAMEN & ZITATE CEplus-Infos im interaktiven CE-ePaper auf www.ce-trade.de 4 Zitiert FUJIFILM Michael Frösler übernimmt bei Fujifilm zum 1. Juli die neu geschaffene Position des Head of Marketing für instax und Digitalkameras. Frösler ist erfahrener MarketingExperte und Manager. Seine Expertise hat er erfolgreich in den vergangenen Jahren beim Outdoor-Spezialisten Jack Wolfskin unter Beweis gestellt. Christoph Theußen hat seit dem 1. April 2026 die neu geschaffene Position des Head of Sales Management übernomm SIGNIFY Hendrik Theiß und Christian Goebel haben zum 1. Mai die Geschäftsführung von Signify in Deutschland übernommen. Theiß und Goebel übernehmen die Geschäftsführung neben ihren bisherigen Aufgaben – Theiß bleibt Commercial Leader OEM DACH und Goebel Vice President Marketing und Commercial Excellence Professional Europe. Die operative Leitung der einzelnen Geschäftsbereiche bleibt von dem Wechsel unberührt. ASSMANN David Schweinberger ist jetzt als Director Electrical Wholesale für diesen Geschäftsbereich des Unternehmens zuständig. In dieser Rolle verantwortet er den Ausbau des ElektroGroßhandelsgeschäfts und soll insbesondere die Gewinnung neuer Kunden sowie die Weiterentwicklung bestehender Partnerschaften vorantreiben. Schweinberger verfügt über Erfahrungen an der Schnittstelle von Technik und Vertrieb. Zuletzt war Schweinberger beim Technologiekonzern Schneider Electric tätig. GIGASET Michael Adamik und Viktor Sabelfeld stehen bei Gigaset künftig an der Spitze der Vertriebsorganisation in den Kernmärkten Deutschland und Österreich und sollen die nächste Wachstumsphase gestalten. Die neue Struktur wurde bereits zum 1. April umgesetzt. Künftig setzt das Unternehmen auf eine klare Trennung zwischen Consumer- und Professional-Geschäft, um Marktpotenziale noch gezielter zu erschließen. TCL Taylan Güzel ist bei TCL München ab sofort Senior Sales Director DACH. Güzel bringt fast 17 Jahre Erfahrung im Vertrieb von Consumer Electronics mit. Als Senior Sales Director DACH verantwortet er die strategische Weiterentwicklung der Vertriebsaktivitäten sowie den Ausbau der Handelsbeziehungen. Zuletzt war er bei TP Vision Europe B.V. tätig, wo er eine umfassende Transformation der DACHOrganisation vorantrieb. Friedrich Merz bei seiner Rede beim Verbandstreffen ZVEI-Summit 2026 in Berlin. „Ich habe es beim DGB-Bundeskongress gesagt und wiederhole es hier: Die Herausforderung, vor der wir stehen, ist kein böser Wille, ist nicht Bösartigkeit, sondern ist ganz einfach die Summe aus Demografie und Mathematik, und dem kann sich niemand entziehen. Wir haben einiges für niedrigere Energiekosten getan, wissend, dass wir noch mehr tun müssen. Wir haben die Kraftwerkstrategie im Kabinett bereits verabschiedet, nachdem sie in Brüssel genehmigt worden ist. Wir werden in Deutschland neue Gaskraftwerke bauen, damit wir grundlastfähige Stromerzeugung auch zu den Zeiten haben, in denen wir keinen Sonnenschein, keinen Wind haben und noch nicht ausreichend speichern können.“ Unter dem augenzwinkernden Kampagnenmotto „Wer braucht denn sowas?“ schlüpft Friedrich Liechtenstein erneut in die Rolle des ebenso entspannten wie pointierten Kaufberaters. In einem Samsung Showroom begegnet er typischen Fragen und Zweifeln von Kund*innen – und kontert sie auf seine unverkennbare Weise: humorvoll, lässig und überraschend pragmatisch. Es geht um die Vermittlung von konkreten Mehrwerten der Geräte im Alltag. Rolf Schumann, Co-CEO von Schwarz Digits, hielt auf dem OMR Festival 2026 in Hamburg ein flammendes Plädoyer für digitale Souveränität. Seine Kernthese: Beim Thema KI gehe es „gar nicht nur um die verschiedenen Modelle und Technologien“ – das seien nur die „Drogen, um uns abhängig zu machen“. Was wirklich zähle, seien die Daten. „Am Ende des Tages geht es einzig um die Daten, mit denen sie trainiert werden. Daten sind der neue Code.“ Und Europa habe dabei einen entscheidenden Vorteil: „In China gehören Daten dem Staat. In Amerika gehören Daten den Unternehmen. In Europa gehören die Daten immer noch uns selbst.“ Sein Fazit: „Das sind fantastische Nachrichten. Daten sind das Einzige, was wir haben.“ HDE mit Konsumbarometer Im Vergleich zum Vormonat sinkt das HDE-Konsumbarometer weiter. Für den Mai war damit der stärkste Rückgang seit Januar 2024 und der tiefste Stand seit Februar 2023 zu verzeichnen. Vor allem die steigenden Preise und die Sorgen um eine schwache Konjunktur trüben die Verbraucherstimmung deutlich ein. Die Verbraucherinnen und Verbraucher blicken so pessimistisch auf die weitere konjunkturelle Entwicklung wie seit Januar 2023 nicht mehr. Eine spürbare Erholung des privaten Konsums ist daher weiterhin nicht in Sicht. Das gesamtwirtschaftliche und politische Umfeld sorgt weiterhin für Verunsicherung und eine klare Konsumzurückhaltung. Die sich stark eintrübende Verbraucherstimmung ist ein Indikator für ein erneut wirtschaftlich herausforderndes Jahr. Auch die kürzlich beschlossenen Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung wirken sich bisher nicht positiv auf die Konsumstimmung aus. Zu groß ist die Unsicherheit, inwieweit die Maßnahmen Effekte haben werden. Hinzu kommt die weiterhin äußerst angespannte geopolitische Lage. Vor diesem Hintergrund ist auch in den kommenden Wochen und Monaten nicht mit einer Stärkung des privaten Konsums und des gesamtwirtschaftlichen Wachstums zu rechnen. Die Hoffnungen vom Beginn des Jahres auf eine konjunkturelle Erholung wurden durch den IranKrieg zunichte gemacht. Das jeweils am ersten Montag eines Monats erscheinende HDE-Konsumbarometer basiert auf einer monatlichen Umfrage unter 1.600 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und zu anderen konsumrelevanten Faktoren. Das Konsumbarometer, das vom Handelsblatt Research Institute (HRI) im Auftrag des HDE erstellt wird, hat eine Indikatorfunktion für den privaten Konsum. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten. Juni/2026

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