Martin Ecknig folgt auf Christian Göke

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Der Führungswechsel an der Spitze der Messe Berlin ist vollzogen. Martin Ecknig folgt auf Christian Göke.

Martin Ecknig, seit drei Jahren bei Siemens Chef des Immobiliengeschäfts, soll nach Informationen der Berliner Morgenpost neuer Vorsitzender der Geschäftsführung werden. Der 53-Jährige folgt damit Christian Göke nach, der den Posten seit 2013 innehat und seinen Vertrag zum Ende des laufenden Jahres auflöst.

Ecknig hat bislang mit dem Messegeschäft offenbar nur wenig Berührung. Bei Siemens ist er für mehr als fünf Millionen Quadratmeter Büro-, Logistik- und Produktionsfläche des Konzerns verteilt auf rund 600 Standorte verantwortlich. Der Vertrag des bisherige Messe-Chefs Göke ging ursprünglich noch bis Mitte 2022. Anfang April gab der 55-Jährige aber bekannt, das landeseigene Unternehmen nach 20 Jahren in verschiedenen Funktionen zu verlassen. Er begründete seine Entscheidung mit dem Wunsch nach beruflicher Veränderung. Der Job des Messe-Chefs gehört mit einem Jahresgehalt von fast 570.000 Euro zu den bestbezahltesten im Land Berlin. Göke verdient damit deutlich mehr, als sämtliches politisches Spitzenpersonal der Hauptstadt.

www.messe-berlin.de

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