Samsung Quickdrive 2018

Auswahlkriterien beim Kauf von High-Tech-Geräten

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Der Preis steht bei der Kaufentscheidung von Elektronik an erster Stelle, dann folgen Qualität und Lebensdauer. Trotz gestiegener Kaufkraft wollen deutsche Konsumenten mehr sparen

• Trotz gestiegener Kaufkraft wollen deutsche Konsumenten mehr sparen

• Über ein Drittel der Befragten plant dennoch Budget für Hi-Fi- und Elektroartikel ein

Obwohl das wirtschaftliche, politische und soziale Klima weltweit immer rauer erscheint, beurteilen die deutschen Verbraucher die Lage im eigenen Land und ihre persönliche Situation noch immer positiv. Nach dem Konsumbarometer 2019 von Consors Finanz geben die Befragten der aktuellen Situation in Deutschland auf einer Skala von 1 bis 10 die Note 6,6; der europäische Durchschnittswert liegt lediglich bei 5,4. Die Note 6,5 erteilen sie ihrer persönlichen Situation, was sogar eine Verbesserung von 0,3 Punkten gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Zum Vergleich: Hier liegt der Durchschnittswert aller europäischen Konsumenten bei 6,1.

Konsumausgaben vor allem für Reisen und Elektrogeräte

Dennoch sind die deutschen Konsumenten etwas vorsichtiger mit ihren Ausgaben geworden. Obwohl die Kaufkraft für 54 Prozent gleich geblieben und für 23 Prozent sogar angestiegen ist, wollen 44 Prozent höhere Sparbeträge zurücklegen. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als im vergangenen Jahr. Konsumausgaben planen die Deutschen in der nächsten Zeit vor allem für Reisen (59 Prozent) sowie Gestaltungs- und Renovierungsarbeiten (39 Prozent). Unmittelbar auf Rang drei folgen mit 37 Prozent bereits die elektrischen Haushaltsgeräte. Budget für Smartphones ist bei 31 Prozent der deutschen Verbraucher fest eingeplant. TV- und Hi-Fi-Anlagen haben 25 Prozent, Tablets oder Heimcomputer 19 beziehungsweise 18 Prozent im Blick.

Herkunft des Produkts spielt beim Kauf eine untergeordnete Rolle

Bei der Auswahl von Hightech-Geräten achten die Deutschen vor allem auf den Preis (63 Prozent), die Qualität (61 Prozent), die Lebensdauer (41 Prozent) und die Marke (19 Prozent). Weit weniger wichtig sind die Herkunft des Geräts (7 Prozent) und Umweltauswirkungen (6 Prozent). „Dennoch sind es zugleich 40 Prozent der Deutschen, die auch elektronischen Geräten aus Deutschland den Vorrang geben würden“, zitiert Dr. Anja Wenk, Leiterin des Bereichs Retail Financial Solutions von Connors Finanz, die Studie. Die Einstellung der Verbraucher scheint speziell im Elektrosegment in dieser Hinsicht noch diffus zu sein. „Zwar steigen generell das Interesse und das Bewusstsein für heimische Erzeugnisse, aber bei Elektro und Technik sind es dann doch die klassischen Kriterien, die in der konkreten Kaufsituation entscheiden“, folgert Wenk.

www.studien.consorsfinanz.de

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