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Hisense übernimmt den slowenischen Wettbewerber Gorenje

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Das chinesische CE-Unternehmen mit starken Weiße-Ware-Ambitionen Hisense kauft den slowenischen Wettbewerber Gorenje. Hisense übernehme einen 95-Prozent-Anteil, teilten beide Unternehmen mit.

Zusammen haben beide Hersteller mehr als 10.000 Beschäftigte in Europa. Gorenje-Chef Franjo Bobinac hatte die Fusion kürzlich verteidigt: Allein habe das Unternehmen keine Chance gegen die großen Konkurrenten. Die EU-Kommission hatte bereits Anfang August der Übernahme grünes Licht gegeben.

Gorenje ist mit insgesamt acht Marken auf dem Markt, auch mit Mora, Asko und Pelgrim. Hergestellt werden vor allem Geräte für die Küche wie Herde und Dunstabzugshauben, Waschmaschinen und kleinere Geräte. Der Umsatz betrug im vergangenen Jahr 1,3 Milliarden Euro, der Nettogewinn 1,2 Millionen Euro. Das Unternehmen gehörte einst zur Koncar Group, eines der größten Haushaltsgerätehersteller Jugoslawiens. 2013 beteiligte sich das japanische Unternehmen Panasonic Corporation mit 12,7 Prozent an Gorenje.

Das chinesische Unternehmen Hisense stellt bislang vor allem Elektrogroßgeräte her, wie Kühlgeräte, Waschmaschinen aber auch Flachbildschirme und Mobiltelefone. Mit der Übernahme von Gorenje erwerbe Hisense „drei weitere Werke in Europa“, betonte der Konzern. Zusätzlich kämen noch vier Forschungs- und Entwicklungszentren hinzu. Das verkürze Lieferfristen und senke Logistikkosten. Der Kaufpreis soll bei 293 Millionen Euro gelegen haben.

Das Staatsunternehmen Hisense verfügt über diverse Niederlassungen weltweit, 2015 zählte der Konzern etwa 75.000 Mitarbeiter. Seinen Deutschland- wie auch Europasitz hat Hisense in Düsseldorf.

www.hisense.de

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