Blaupunkt integriert Dashcam in mobilen TravelPilot

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Erstmalig stattet Blaupunkt eines seiner mobilen Navigationssysteme zusätzlich mit einer Kamera aus: Neben den bewährten Navigationseigenschaften wie automatische Stauumfahrung (Avanteq TMC), optionale 3D-Ansicht, individuell definierbare Nutzer- und frei wählbare Einsatzprofile bringt das TravelPilot 53 CAM EU LMU nun auch einen zuverlässigen „Augenzeugen“ mit an Bord. Die Dashcam ist sowohl horizontal als auch vertikal schwenkbar und generiert Videoaufnahmen in HD mit einer Auflösung von 720 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde, die hinterher mit Hilfe einer kostenfreien PC-Software ausgewertet werden können. Dabei stellt das Programm die Aufzeichnungen zusammen mit dem Streckenverlauf, GPS-Positionen und dazugehöriger Geschwindigkeit dar. Ein so genannter G-Sensor sorgt dafür, dass die Aufnahmen bei plötzlichen Geschwindigkeitsveränderungen durch starke Bremsmanöver bis hin zu Unfällen nicht überschrieben werden können und somit automatisch zur Dokumentation des Hergangs gesichert sind.

Videoaufzeichnung

Obwohl die Verwertbarkeit ihrer Aufnahmen in Verfahren an deutschen Gerichten nur innerhalb sehr enger Grenzen möglich ist, erfreuen sich so genannte Dashcams immer größerer Beliebtheit. Die Spezialkameras können während der Fahrt individuell zugeschaltet werden und dann aus ihrem Blickwinkel alles aufzeichnen. Die Gründe für solche Aufzeichnungen sind in der Regel unfallgefährdende Verhaltensweisen anderer Verkehrsteilnehmer. Hierzu können leichtsinnige Überholmanöver auf der Autobahn, Vorfahrt-Klau im Stadtverkehr oder unvorhersehbare Bremsvorgänge des Vorderwagens zählen.

Blaupunkt hat nun eine solche Dashcam auf der Rückseite eines Navigationsmodells der neuen TravelPilot-Serie integriert. Das Gehäuse des Modells 53 CAM LMU ist trotz doppeltem Verwendungszweck schmal gestaltet und verfügt über ein hochauflösendes circa 12,7 cm großes Touchscreen-Farbdisplay.

LMU steht für „Lifetime Map Updates“, also die Garantie für aktuelles Kartenmaterial bis zu 30 Jahre nach der ersten Inbetriebnahme. Die aufgezeichneten Videos werden auf einer separaten Micro SD Karte abgelegt. Hier steht dann – je nach Karte – ein Speicherplatz von bis zu 32 GB zur Verfügung, der mehrere Aufnahmestunden fassen kann. Über einen integrierten AV-Eingang ist zusätzlich eine Rückfahrkamera installierbar.

www.blaupunkt.de

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